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«Fast alles ist über Nacht zerbrochen»

Bestsellerautor Robert Harris spricht über seinen neuen Roman «München» und die Folgen der Brexit-Entscheidung.

Robert Harris begann sein neues Buch zu schreiben, als in Grossbritannien das EU-Referendum stattfand. Foto: Linda Nylind (Dukas)
Robert Harris begann sein neues Buch zu schreiben, als in Grossbritannien das EU-Referendum stattfand. Foto: Linda Nylind (Dukas)

Robert Harris empfängt den Besucher am Bahnhof des kleinen Örtchens in West Berkshire. Hier, in seinem Haus am Fluss, produziert der 60-jährige Autor seit Jahren verlässlich einen Bestseller nach dem anderen. In «München», dem jüngsten Werk, hat er sich – nach Ausflügen in die römische Antike, das französische Fin de Siècle und den Vatikan – wieder einmal dem Zweiten Weltkrieg zugewandt. Es geht um das Münchner Abkommen vom 29. September 1938, mit dem die Sudetenkrise beigelegt werden sollte und von dem der damalige britische Premier Chamberlain mit dem Versprechen heimkehrte, den «Frieden für unsere Zeit» gesichert zu haben.

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