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«Frankreich war der Hort der Kultur! Und nun?»

«Erst mit 40 erkannte ich, was ich vom Leben will»: Die gebürtige Westschweizerin Pascale Kramer. Foto: Doris Fanconi

Ein schwarzer Flüchtling wird von zwei jungen Rechtsradikalen brutal ertränkt – und ein linker Journalist tritt für die Mörder ein: Spiegelt dieses Szenario aus Ihrem neuen Roman «Autopsie des Vaters» Frankreichs Zerrissenheiten wider?

Was geschah?

Eine schlüssige Erklärung für solche Kehren gibt auch der Roman nicht.

Die Franzosen wählten 2017 nicht Le Pen, sondern Macron. Er hat nun die Reichen steuerlich entlastet und den Schutz für Arbeitnehmer reduziert. Wie ist die Stimmung?

Sozialbetrug ist kein Problem?

Was halten Sie von der Politik der Integration? Brennt die Banlieue?

Haben Sie keine Angst?

Sie waren kein einziges Mal im See?

«Als die grosse Flüchtlingswelle kam, gab mir Angela Merkel mit ihrem ‹Wir schaffen das› den Anstoss.»

Was man von Ihrer Heldin Ania im Buch nicht behaupten kann.

In der stillen Wohnung Anias blinkt das Telefon, der Sechsjährige liest seiner verstörten Mutter von den Lippen, begleitet sie an die wilde Beerdigung des durch eigene Hand gestorbenen Opas. Das sind harte Bilder. Woher kommen sie?

Auch für die Schweiz?