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Für Griechenland-Flüchtlinge spenden? – «Eher nicht»

William MacAskill ist ein «effektiver Menschenfreund». Der Oxford-Philosoph erforscht, wann sich wo welche Hilfe maximal lohnt.

Brauchen Hilfe – aber welche nützt wirklich? Flüchtlinge in der griechischen Grenzstadt Idomeni. (23. April 2016)
Brauchen Hilfe – aber welche nützt wirklich? Flüchtlinge in der griechischen Grenzstadt Idomeni. (23. April 2016)
Keystone
Malaria-Bekämpfung als effektives Mittel: Ein pakistanisches Kind schläft unter einem Moskitonetz. (26. Mai 2009)
Malaria-Bekämpfung als effektives Mittel: Ein pakistanisches Kind schläft unter einem Moskitonetz. (26. Mai 2009)
AP Photo/Emilio Morenatt
Erfolgreich bekämpfte Infektionskrankheit: Pockenimpfung am Flughafen London, 1978.
Erfolgreich bekämpfte Infektionskrankheit: Pockenimpfung am Flughafen London, 1978.
Keystone
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Ein schweres Erdbeben quälte jüngst Ecuador. Sollen wir bei solchen Katastrophen spenden?

Eher nicht, denn es gibt weit effektivere Spenden. Erdbeben wie in Ecuador werden medial stark beachtet, sodass die Spenden üppig fliessen. Chronische Naturkatastrophen dagegen bekom­men kaum Aufmerksamkeit, obwohl sie weit mehr Leben kosten. Jährlich sterben 400 000 Menschen an Malaria, was mit relativ wenig Geld zu verhindern wäre. Im Vergleich dazu sind Erdbeben, bei denen Hunderte oder auch einige Tausend sterben, schlicht weniger bedeutsam.

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