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Gabriel García Márquez im Krankenhaus

Der Literatur-Nobelpreisträger soll laut mexikanischen Medienberichten an einer Lungenentzündung leiden.

Zu seinen bekanntesten Werken gehört «Hundert Jahre Einsamkeit»: Gabriel García Márquez bei seinem letzten öffentlichen Auftritt. (6. März 2014)
Zu seinen bekanntesten Werken gehört «Hundert Jahre Einsamkeit»: Gabriel García Márquez bei seinem letzten öffentlichen Auftritt. (6. März 2014)
AP Photo

Der kolumbianische Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez ist in ein Krankenhaus in Mexiko-Stadt eingeliefert worden. Der 87-jährige Schriftsteller habe eine Lungen- und Harnwegsinfektion, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Zudem sei er dehydriert gewesen, als er eingeliefert worden sei. García Márquez habe auf die Behandlung angesprochen. Sobald die Therapie mit Antibiotika abgeschlossen sei, werde über seine Entlassung entschieden.

García Márquez' Sohn Gonzalo sagte, es sei kein medizinischer Notfall gewesen. Sein Vater sei nicht auf der Intensivstation gewesen, es handle sich um eine normale Behandlung. Gonzalo sagte, er erwarte die Entlassung seines Vaters in der kommenden Woche.

Keine Bücher häufiger verkauft

In den vergangenen Jahren hatte sich Márquez aus gesundheitlichen Gründen mehr und mehr zurückgezogen. Zuletzt trat er am 6. März öffentlich in Erscheinung, als er anlässlich seines Geburtstags vor seinem Haus Journalisten empfing. Márquez wurde am 6. März 1927 in Kolumbien geboren, lebt aber seit drei Jahrzehnten in Mexiko-Stadt. Er gilt als der beliebteste spanischsprachige Schriftsteller seit Miguel de Cervantes im 17. Jahrhundert. Oft wird er mit Literaten wie Mark Twain und Charles Dickens verglichen.

In Spanien wurden keine Bücher häufiger verkauft als die von García Márquez - ausser der Bibel. Zu seinen bekanntesten Werken gehört «Hundert Jahre Einsamkeit» von 1967, das rund 50 Millionen Mal verkauft und in mehr als 25 Sprachen übersetzt wurde. 1982 erhielt er den Literaturnobelpreis.

AFP/AP/ajk

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