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Generation XY

In China, Indien und anderen asiatischen Staaten fehlen 160 Millionen Frauen, weil weibliche Föten häufig abgetrieben werden. Die Folgen sind für beide Geschlechter fatal. Ein neues Buch schlägt Alarm.

In asiatischen Ländern herrscht Frauenmangel wegen Abtreibungen: Zwei chinesische Mädchen im Zoo von Peking.
In asiatischen Ländern herrscht Frauenmangel wegen Abtreibungen: Zwei chinesische Mädchen im Zoo von Peking.
Keystone

«Surplus men», die Überzähligen, werden sie von den Demografen genannt, die Männer in China, Indien und anderen asiatischen Staaten. Überzählig sind sie in dem Sinne, dass sie keine Frau finden werden. Weil es schlicht keine gibt. Die weiblichen Föten wurden (und werden) abgetrieben, sobald ihr Geschlecht feststand. 160 Millionen sind es mittlerweile – eine monströse Zahl, die etwas anschaulicher wird, wenn man sie auf die USA überträgt: Dann würde dort keine einzige Frau mehr leben.

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