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Grimms Märchen wurzeln in der Westschweiz

«Die Kinder- und Hausmärchen» der Brüder Grimm sind das bekannteste Buch der deutschen Literatur. Weniger bekannt sind die Zuträger der Sammlung. Ein neues Buch gibt ihnen ein Gesicht.

«Aus dem Westfälischen», «aus dem Hessischen» oder «aus den Maingegenden» – bei den Quellenangaben der Märchen ihrer Sammlung blieben die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm oftmals sehr vage. Während die beiden Germanisten ihre Übernahmen aus anderen Büchern fein säuberlich kennzeichneten, nahmen sie es bei handschriftlichen oder gar mündlichen Quellen nicht so genau. Die meist jungen Zuträger blieben anonym.

Der international angesehene Grimm-Forscher Heinz Rölleke hat seine langjährigen Forschungsergebnisse zusammengefasst und nun in einem reich bebilderten Buch veröffentlicht: «Es war einmal … Die wahren Märchen der Brüder Grimm und wer sie ihnen erzählte» porträtiert auf über 400 Seiten 25 solcher Zuträger. Stellvertretend sollen hier zwei benannt werden: die «Dornröschen»-Erzählerin Marie Hassenpflug und August von Haxthausen, der den Grimms handschriftlich das Märchen der «Bremer Stadtmusikanten» übergab.

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