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Hinterfrager der Demokratie

Der österreichische Schriftsteller Robert Menasse erhält den Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich.

Scharfsinniger Essayist: Robert Menasse, hier bei der Verleihung des Erich-Fried-Preises. (16. November 2003)
Scharfsinniger Essayist: Robert Menasse, hier bei der Verleihung des Erich-Fried-Preises. (16. November 2003)
Keystone

Der Preis, 1996 begründet, ist mit 50 000 Franken dotiert und soll in Erinnerung an den Namensgeber Autoren ehren, «deren Arbeit in künstlerisch kompromissloser Form Grundfragen der demokratischen Gesellschaft thematisiert». Menasse, geboren 1954 in Wien, hat neben einem umfangreichen Romanwerk (darunter «Selige Zeiten, brüchige Welt» und «Don Juan de la Mancha») immer wieder mit kritischen Essays zu den Zuständen in seinem Heimatland und darüber hinaus Stellung genommen.

Sie sind gesammelt in Bänden wie «Das Land ohne Eigenschaften» oder «Der Europäische Landbote: Die Wut der Bürger und der Friede Europas oder Warum die geschenkte Demokratie einer erkämpften weichen muss». Der Preis wird am Sonntag, 11. Mai, in einer Feier im Schauspielhaus Zürich übergeben. Bisher ging der Preis an Tankred Dorst, Jörg Steiner, Ralf Rothmann und Barbara Honigmann.

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