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«Ich habe keine Vision für Syrien»

Der syrische Dichter Adonis lebt seit 30 Jahren im Exil in Paris. Ein Gespräch über die Kraft der Poesie und die Reformunfähigkeit des Islam.

Mit Adonis sprach Martin Ebel
Ein Bürgerkrieg, unter dem Millionen leiden: Damaskus während einer Bombenattacke. Foto: Sana, Keystone
Ein Bürgerkrieg, unter dem Millionen leiden: Damaskus während einer Bombenattacke. Foto: Sana, Keystone

Wenn man Sie rezitieren hört, fühlt man sich in andere Zeiten versetzt, als der Dichter ein ­Seher und Prophet war. Altmodisch gefragt: Was inspiriert Sie?

Das ist tatsächlich ein alter, veralteter Begriff, den auch ich selten verwende. Aber wenn Sie schon so fragen: Das ganze Universum inspiriert mich.

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