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«Ich trat eben erst als Restrisiko auf»

Der Schweizer Schriftsteller Franz Hohler über das politische Poltern zu Zeiten des Kalten Kriegs, niedrige Stimmbeteilung und die Grenzen der Satire.

«Ich möchte nicht berechenbar werden»: Der Schriftsteller Franz Hohler in seinem Büro in Zürich.
«Ich möchte nicht berechenbar werden»: Der Schriftsteller Franz Hohler in seinem Büro in Zürich.
Keystone
Als «Restrisiko» an der Anti-AKW-Demo: Franz Hohler am 22. Mai 2011 in Döttingen.
Als «Restrisiko» an der Anti-AKW-Demo: Franz Hohler am 22. Mai 2011 in Döttingen.
Keystone
Wie ihn die Kinder liebten: Franz Hohler in den 1970er Jahren, als er mit René Quellet das «Spielhaus» im Schweizer Fernsehen moderierte.
Wie ihn die Kinder liebten: Franz Hohler in den 1970er Jahren, als er mit René Quellet das «Spielhaus» im Schweizer Fernsehen moderierte.
Keystone
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Herr Hohler, ist Politik heute nur noch für die Katze? Sie spielen auf die erste Erzählung «Der Präsident» an, in der ein Kätzchen einem hohen Politiker folgt. Aber selbstverständlich ist die Politik nicht für die Katze. Politik ist für den Menschen da. Die Frage ist, ob wir das immer so wahrnehmen. Am letzten Wochenende hatte wir im Kanton Zürich Abstimmungen, bei denen es unter 30 Prozent Stimmbeteiligung gab. Das ist eine Botschaft von einer Mehrheit, dass sie die Politik nicht interessiert. Da könnte man sich die Frage stellen, ob die Politik für die Katze ist.

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