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«Im Grunde wissen wir, wie unfair es ist»

Das Schweizer Durchschnittsleben sei ausbeuterisch, sagt Soziologe Stephan Lessenich.

Volle Regale: Shopper in Amriswil. (15. Februar 2016)
Volle Regale: Shopper in Amriswil. (15. Februar 2016)
Keystone
Auf der Suche nach Verwertbarem: Auf einer Müllhalde im südafrikanischen Rosslyn. (15. Juni 2010)
Auf der Suche nach Verwertbarem: Auf einer Müllhalde im südafrikanischen Rosslyn. (15. Juni 2010)
Keystone
Eine pakistanische Frau trauert um eine angehörige Person, die bei einem Fabrikbrand ums Leben kam. (11. September 2016)
Eine pakistanische Frau trauert um eine angehörige Person, die bei einem Fabrikbrand ums Leben kam. (11. September 2016)
Keystone
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Texte gegen die Ungleichheit seien heute allzu oft «cheap-» oder «piss-talk», schreiben Sie in Ihrem Buch – unnützes Geschwätz oder gar bewusste Veräppelung. Was machen Sie anders?

Nach der Veröffentlichung von Thomas Pikettys «Kapital im 21. Jahrhundert» wurde es unter Ökonomen üblich, die Bedeutung der globalen Ungleichheit kleinzureden. Hier will ich einen Kontrapunkt setzen und die Strukturen aufzeigen, die dafür sorgen, dass die Chancen und Risiken im Welthandel weiterhin sehr ungleich verteilt sind. Und ich will zeigen, dass es die massiven Ungleichheiten, die Piketty innerhalb verschiedener Gesellschaften aufzeigt, ganz ähnlich zwischen den verschiedenen Gesellschaften gibt.

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