Zum Hauptinhalt springen

J. K. Rowling ist sauer

Die Anwaltskanzlei, welche die Rechte der Harry Potter-Autorin vertritt, ist schuld daran, dass ihr Autorendeckname aufflog.

Aufgeflogen und bestürzt: J. K. Rowling, hier im Mai 2012.
Aufgeflogen und bestürzt: J. K. Rowling, hier im Mai 2012.
Keystone

Durch eine Indiskretion eines Anwalts ist bekannt geworden, dass der Krimi «A Cuckoo's Calling» eines Autors namens «Robert Galbraith» in Wirklichkeit von J. K. Rowling ist. Extrem wenige Leute hätten gewusst, dass sie unter diesem Pseudonym geschrieben habe, selbst enge Freunde seien nicht eingeweiht gewesen, erklärte die Autorin in einer am Freitag von zahlreichen britischen Medien veröffentlichten Stellungnahme.

Ein Anwalt der Kanzlei, die Rowlings Rechte vertritt, hatte der besten Freundin seiner Frau erzählt, dass Rowling sich hinter dem Pseudonym verberge, wie die Kanzlei selber erklärte. Die Frau schrieb daraufhin bei Twitter darüber. Die Zeitung «Sunday Times» entdeckte den Eintrag und enthüllte Rowling am vergangenen Wochenende als wahre Autorin hinter dem Krimi.

«Zu sagen, dass ich enttäuscht wäre, ist untertrieben», hiess es von Rowling. «Ich hatte erwartet, dass ich vollste Geheimhaltung von Russells erwarten könnte, eine professionelle Firma mit einem guten Ruf, und ich bin sehr wütend, dass mein Vertrauen missbraucht wurde.» Die Kanzlei entschuldigte sich «ohne Einschränkung». «A Cuckoo's Calling», das seit April auf dem Markt gewesen war, ist erst nach der Enthüllung zum Bestseller geworden.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch