«Je dunkler ich schreibe, desto heller die Hoffnung»

Der Schriftsteller David Mitchell verhandelt in seinem neuen Roman den Kollaps der Zivilisation. Bereits 2043 ist es so weit. Ein Gespräch über Skibars und das Ende der Welt.

«Du merkst es, wenn ein Roman funktioniert. Es gibt  nichts Besseres»: David Mitchell. Foto: Guillem Lopez (Dukas)

«Du merkst es, wenn ein Roman funktioniert. Es gibt nichts Besseres»: David Mitchell. Foto: Guillem Lopez (Dukas)

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Ich habe einige Fragen vorbereitet.
Auf Papier? Ist das wahr? Zeigen Sie her. (Greift sich die Notizen.) Toll. Sie sind ein Nerd. Ein Notizbuch-Nerd. Lustige Handschrift – wofür sind die Bögen da?

Das sind meine Ts. Sie interessieren sich für Grafologie?
Nein. Aber ich dachte, Anschauen schadet nicht. Hier, dafür dürfen Sie auch mal mein Notizbuch halten. Schlagen Sie es auf – Sie werden Ihre Zukunft sehen.

Okay. (Eine eng beschriebene Seite, darüber mit dickem Filzstift eine unförmige Gestalt gemalt.) Oh nein!
Mein Sohn malt gern über meine Notizen. Gefällt Ihnen nicht? Okay, blättern Sie weiter. Hier. Das ist hübsch. Eine japanische Zeichentrickfigur. Eine Katze, die auch eine Pflanze ist. Sie hat Wurzeln, sehen Sie? Und aus ihrem Kopf wächst eine Blume. Manchmal hebt der Wind sie auf und trägt sie durch die Welt – wie Pollen. Gefällt meinem Sohn sehr.

Ist das nicht unpraktisch, wenn er Ihre Notizen vermalt?
Na ja, wenn er Texte übermalt, kann ich sie nicht mehr lesen. Und wenn er leere Seiten verkritzelt, will ich da nicht mehr schreiben. Ich versuche, mein Leben als Schriftsteller und Vater auszubalancieren. Und so kommt es heraus.

Und wann arbeiten Sie?
Wann ich eben kann. Zum Beispiel heute morgen. Ich bin früh erwacht, weil ich diesen unerfreulichen Traum hatte. Ich sass in einem Londoner Bus und wurde mit ihm begraben. Ich war der letzte Fahrgast, der Bus fuhr ins Depot. Dann in die Erde hinab, immer tiefer, auf einer Art Förderband. Dann rieselte Erde aufs Dach. Der Bus wurde mein Sarg.

Oje.
Ich träume immer wieder von einem engen, mittelalterlichen London. Kein reales, kein schönes London. Heruntergekommen. Dampfmaschinenpunk. Wann immer ich es im Traum sehe, weiss ich: Das wird böse enden. Nichts wie weg. Ich rufe mir zu: Wach auf! Dann erwache ich. Und arbeite. Sie hören geduldig zu.

Sie erzählen mir Ihren Traum.
Anderer Leute Träume sind extrem interessant – für 20 Sekunden. Dann werden sie extrem langweilig.

Also, die vorbereitete erste Frage: Ich bin mit dem Flieger zu Ihnen nach Irland gekommen. Ein Fehler?
Wieso?

Ihr Roman «Die Knochenuhren» endet 2043 in einer düsteren Zukunft. Elektrizität und Treibstoff werden rar, das Internet ist futsch, der Staat bricht zusammen, die Natur rebelliert. Und das alles, weil wir zu gierig waren.
Tja. Was soll man machen? Ich bin heute früh mit dem Diesel losgefahren. Ich hätte auch den Bus nehmen können. Um abends dann auf dem Weg nach Hause im Verkehr stecken zu bleiben und zu spät bei meiner Familie anzukommen.

«Die Zukunft ist schon da. Sie ist nur ungleich verteilt.»

Es gibt kein Entrinnen?
Doch. Du kannst ein strenger Naturschützer sein – und das Leben deiner Familie beschwerlich machen. Oder du gehst Kompromisse ein. Klickst das Kästchen mit dem CO2-Ablass, wenn du ein Flugticket buchst. Isst weniger Fleisch.

Tun Sie das?
Ich esse wenig Fleisch. Aber das hat mit meiner Verdauung zu tun. Es ist eine unordentliche Welt voller Kompromisse.

Im Buch heisst es, nun komme der Zahltag. Fürchten Sie den?
Ja. Haben Sie Kinder? Dann sollten Sie auch Angst haben. Für Ihre Kinder sollte die Welt noch eine Zeit lang in halbwegs gutem Zustand bleiben. Als Vater lese ich Artikel über den Klimawandel mit etwas tiefer gerunzelter Stirn. Oder ich lese sie nicht und fühle mich noch etwas schuldiger dabei. Allerdings: «Die Knochenuhren» zeigen nur eine mögliche Zukunft. Der Autor Kim Stanley Robinson hat gesagt: Science-Fiction-Vorhersagen sind immer richtig – weil es keine Vorhersagen sind, nur gegenwärtige Ängste, in die Zukunft projiziert.

Sind Sie ein Science-Fiction-Autor?
Ich sehe mich nicht als Vertreter eines Genres. Was in meine Bücher kommt, muss da rein, damit es das Buch wird, das ich schreiben will.

Es gibt also mehrere Zukünfte?
Aber ja. Jeder Moment ist Jorge Luis Borges’ «Garten der Pfade, die sich verzweigen». Auch die Flüchtlinge aus Syrien und anderswoher haben verschiedene mögliche Formen der Zukunft. Die eine ist kurz, gewaltsam, brutal. Andere führen vielleicht aus dem Elend und ins Glück. Was eintrifft, hängt zum Beispiel ab von der europäischen Asylpolitik. Und manchmal entscheidet Angela Merkel.

An finsterer Zukunft sind Sie aber speziell interessiert. In Ihren Romanen fährt sich die Menschheit immer wieder an die Wand.
Ach, der Buchladen in Utopia ist langweilig. Schriftsteller bevorzugen Dystopien. Dystopien sind die Tiegel, in denen revolutionäre Erzählungen geschmiedet werden. Ausserdem muss ich schon mit dem arbeiten, was ich habe. Im Moment sind die Herausforderungen an die Menschheit wohl zahlreicher als früher. Deshalb sind meine Szenarien düster. Doch da ist immer Hoffnung: Am Ende der «Knochenuhren» entkommen die Kinder. Je dunkler ich schreibe, des­to heller flammt die Hoffnung. In Utopia gibt es keine Hoffnung.

Das Dunkel naht. Im «Wolken­atlas» kommt der Sturz der Zivilisation in ferner Zukunft, im neuen Buch schon in den 2030er-Jahren.
Stimmt. Aber das geht auf: Im «Wolkenatlas» ist bereits im 21. Jahrhundert die Rede von Totländern, aufgegebenen Zonen Europas. Und in «Knochenuhren» haben Teile Ostasiens auch 2043 noch Strom und Erste-Welt-Verhältnisse. Die Härte des Absturzes wird regional unterschiedlich ausfallen. Die 2040er werden in Boston leichter sein als in Liberia.

Das gilt schon für die Gegenwart.
Genau. Der Science-Fiction-Autor William Gibson hat gesagt: Die Zukunft ist schon da. Sie ist nur ungleich verteilt.

David Mitchell (links) mit Tages-Anzeiger-Redaktor David Hesse.

Der Absturz Europas ist bei Ihnen eine Zeit des Verlusts: Elektrizität, Sicherheit, aber auch Erinnerungen und Fotos, die wir dem digitalen Archiv anvertraut haben – alles weg. Pflegen Sie physische Archive?
Nein. Das ist ein bisschen wie mit dem Nicht-mehr-Fliegen. Du müsstest ein Vollzeitkurator deines Lebens werden. Doch wenn der Kollaps eintrifft, wie ich ihn beschreibe, dann werden wir andere Sorgen haben als verlorene Fotos. Wir müssen uns um Nahrung kümmern.

In den USA bereiten sich Tausende darauf vor. Die «Survivalists» trainieren für das Leben in der Wildnis.
Oh ja. Die freuen sich richtig darauf! Auf den Moment, da sie jubilieren werden: Wir haben es kommen sehen! Nur wir. Und all ihr verweichlichten Hillary-Clinton-Wähler werdet bereuen, dass ihr uns ausgelacht habt. Unsere Bärte, unsere Gun-Clubs. Wir werden als Jäger unsere Kinder ernähren können. Ihr krepiert.

Was halten Sie davon?
Es ist eine Fantasie. Vielleicht stehen die wirklich länger durch. Aber eine Welt ohne Antibiotika? Viel Glück! Die Survivalists werden lernen, was unsere Vorfahren wussten: Eine schlimme Erkältung tötet. Ich denke, sie deponieren ihre Eier der Hoffnung im falschen Körbchen. Unsere einzige Chance ist: die Zivilisation bewahren, schützen. Sie ist unser lebenserhaltendes System. Man kann sich nicht ausloggen. Sonst wird es mörderisch, wie im «Herr der Fliegen».

Ihre Dystopie ist aber auch romantisch: Nachbarn finden im Niedergang zu neuer Gemeinschaft.
Ich zeige den Crash im ländlichen Irland, dem lieblichsten Flecken der Welt. Doch die Dunkelheit naht auch dort. Die chinesischen Agro-Unternehmer, die bis eben auf der Insel investiert haben und die Zone vor den Auswirkungen des «Endarkenments» bewahrt haben, ziehen sich zurück. Die Menschen sind allein.

Reden Sie mit Ihren Übersetzern? «Endarkenment» ist eine Knacknuss. «Verdunkelung», aber auch das Gegenteil der Aufklärung («Enlightenment»).
Mein deutscher Übersetzer ist toll. Wenn er mit mir reden will, bin ich da. Aber ich kann kein Deutsch, bin keine Hilfe. Übersetzungen stehen nicht auf der Liste der Dinge, über die ich mir produktiv Sorgen machen kann. Aber Übersetzer sind wichtig für unsere Zivilisation.

Auch Michel Houellebecq und Wladimir Sorokin beschreiben das Ende Europas. Der Islam spielt bei beiden eine Rolle. Weshalb bei Ihnen nicht?
Ich lebe im Westen Irlands. Hier gibt es nur wenig Muslime. Manchmal fahre ich nach England. Da leben viele. Sie verändern England. Ob diese Veränderungen positiv ausfallen, hängt von uns allen ab. Von den Immigranten und von den alteingesesseneren Gemeinschaften. Ich bin ein Immigrant. Meine Frau auch; sie stammt aus Japan. Unsere Kinder sind die Kinder von Einwanderern. Das prägt meinen Blick. Migration ist das grösste politische Thema unserer Zeit. Und mit dem Klimawandel wird es nur wichtiger. Der radikale Islam spielte bisher einfach keine Rolle in meinen Büchern. Ist aber auch ein gefährliches Thema.

Weshalb gefährlich?
Fragen Sie Salman Rushdie. Wenn ich mich in diesen Fragen öffentlich äussern würde, müsste ich mich verabschieden vom ruhigen Leben im Westen Irlands. Allerdings tauge ich kaum zum Kommentator. Ich tendiere dazu, das letztgehörte gute Argument überzeugend zu finden.

Das Problem kennen wohl alle.
Politiker werden kritisiert, wenn sie ihre Meinung ändern, nicht mehr dasselbe sagen wie vor 15 oder 20 Jahren. Wie bizarr! Die Welt verändert sich. Man sollte nicht so offen sein, dass einem das Hirn aus dem Kopf kippt. Doch wer sich zu sehr festlegt, verbaut sich den Weg zu einer besseren Meinung.

Und was ist Ihre aktuelle Meinung?
Soll Europa jedem Flüchtling aus Syrien Unterkunft, medizinische Versorgung und Schulunterricht anbieten – dieses Jahr, nächstes Jahr, und das Jahr darauf? Ich weiss es nicht. Ich fürchte mich vor den Konsequenzen, die die Ankunft einer grossen Zahl Flüchtlinge aus den scheiternden und gescheiterten Staaten der Welt für Europa haben könnten. Wir müssen diese Debatte führen können. Auch in linken Kreisen. Man muss sich fragen dürfen, ob es nicht ein zu viel ein Einwanderung gibt – ohne dass man als Rassist dasteht. Vielleicht gibt es einen Grenzwert für Deutschland oder Grossbritannien, für die Schweiz oder Island. Und wenn man den überschreitet, beginnt die Struktur der Gesellschaft sich aufzulösen. Und man hat einen neuen gescheiterten Staat.

Soll Europa die Leute heimschicken?
Wird auch schwer. Wir haben in England Flüchtlinge aus dem Jemen. Die sind auch deshalb bei uns, weil ihre Hauptstadt zu Kies zerbombt wurde von den Saudis. Mit Waffen, die Grossbritannien fröhlich an die Saudis verkauft hat. Wir beklagen uns über die Flüchtlinge, aber wir wollen auch nicht auf die sicheren Jobs und Boni in der Rüstungsindustrie verzichten.

Ihr neuer Roman hüpft von einem Punkt zum andern auf der ganzen Welt. Er beginnt in der englischen Landschaft, geht in die Alpen, nach Südamerika und Irland.
Für viele von uns in Europa ist das doch heute eine Realität, nein? Die schnellen Ortswechsel. Als Schriftsteller ist es mein Job, all diese Welten real erscheinen zu lassen.

Ein Kapitel spielt in der Schweiz.
Jetzt ehrlich: Wie falsch lag ich?

Gar nicht. Die Skibar, die Chalets: Es kam mir vertraut vor. Waren Sie oft Ski fahren in der Schweiz?
Noch nie im Leben. Ich halte mich an Aktivitäten ohne Abrieb.

«Ich fahre nicht Ski. Ich halte mich an Aktivitäten ohne Abrieb.»

Aber Sie sind zu Recherchezwecken in die Alpen gefahren?
Nein, tut mir leid. Ich habe ein ziemlich schlechtes Stück Reiseliteratur gelesen, irgendwas wie «Mein Winter in der Schweiz». Google Street View half, da konnte ich mich etwas umsehen. Und der Rest ist wohl eine Collage aus halb erinnerten Filmen und Werbebildern.

Mann! Und ich habe nichts gemerkt.
Wenn es dich tröstet: Einen Schweizer Erzähler bekäme ich nie hin. In fremden Welten stelle ich sicher, dass sie ein Engländer beschreibt. Allfällige Fehler sind dann seine, also vielleicht verzeihbar.

Einige Ihrer Figuren kennen wir aus früheren Büchern. Verfolgen sie Sie?
Es gibt eine Denkrichtung, die besagt, man soll gute Ideen nicht aufschreiben. Wenn sie gut sind, kommen sie wieder. Und wenn nicht, egal. So ist das bei meinen Figuren. Wenn sie wiederkommen wollen, sind sie besser als andere. Manchmal spüre ich schon während des Schreibens: Diese Figur ist stark. Dann lasse ich ein Türchen auf.

Sie haben sehr leidenschaftliche Fans, die die Verflechtungen Ihrer Romane im Internet diskutieren.
Ja. Manche haben ein seltsames Leuchten in den Augen, wenn ich sie kennen lerne. Und sie haben interessante Theorien über eine graue Katze, die bei mir wieder und wieder vorkommen soll. Aber sie sind immer nett und höflich.

Sie werden nie behelligt?
Oh nein. Ich bin nur Schriftsteller, kein Popsänger. Schreiben ist eine Nischentätigkeit. Es wäre vermessen, mir Einfluss zuzurechnen.

Sie werden von Millionen gelesen.
Man darf nicht zu viel über seine Wirkung nachdenken. Mein Job ist es, gute Bücher zu schreiben.

Wann ist ein Buch gut?
Wenn du nicht merkst, dass du blätterst, plötzlich auf Seite 76 bist. Wenn du am Morgen erwachst und gleich weiterlesen willst. Du merkst es, wenn ein Roman funktioniert. Es gibt nichts Besseres.

Spüren Sie beim Schreiben, ob es funktioniert?
Nie. Man kann sich auch nicht selber kitzeln.


Zur Person

Mit dem Roman «Der Wolkenatlas» (Deutsch 2006) wurde der Engländer David Mitchell international bekannt. Der Text verschachtelt sechs Geschichten über Gier und Verrohung, führt von der Südsee des 19. Jahrhunderts über das kalte Flandern der 30er-Jahre bis auf ein postapokalyptisches Hawaii der Zukunft – und zurück. Mitchells Textwelten sind so lebendig, dass sie einen wochenlang verfolgen. Sein neues Buch «Die Knochenuhren» erscheint im März 2016 auf Deutsch. Es ist sein wohl bestes bisher: vordergründig ein Fantasyroman über Seelenräuber, im Kern eine Geschichte über den Niedergang der Welt. Es endet 2043 im zerfallenden Europa.

Mitchell ist 1969 geboren, studierte Literatur und arbeitete als Englischlehrer in Japan, wo er seine Frau kennen lernte. Die beiden leben mit Tochter (13) und Sohn (10) in Südirland.


So verlief das Treffen mit David Mitchell

10:00 David Mitchell will sich im Imperial Hotel in Cork treffen. Er lebt eine Stunde entfernt am Meer, doch in sein Dorf bittet er Journalisten nie. «Man weiss nie, wen man da kriegt.»

10:45 Gespräch bei Tee und Scones, Gebäck mit Konfitüre. Mitchell ist eloquent, sein Stottern hat er im Griff. Oft schliesst er die Augen beim Sprechen, manchmal minutenlang.

11:30 Mitchell hat genug geredet und will nun die Stadt zeigen. Er geht voran, den Hügel hoch, zur Kirche St. Anne. Im Turm: ein Glockenspiel. Acht Schnüre, die sich zupfen lassen. «Bitte nicht zu exzessiv läuten», steht auf einem Schild, «denkt an unsere Nachbarn.» Mitchell spielt ein Volkslied: «On Raglan Road». Wir tragen Gehörschutz.

12:15 Lunch auf dem English Market, Fischkuchen und Lammleber. Mitchell will wissen, ob der Reporter schon aus Kriegsgebieten berichtet hat. Und ist enttäuscht, dass der Besucher erst drei Leichen im Leben gesehen haben will. «Vielleicht bist du zu lange zur Uni?»

13:30 Mitchell amüsiert sich ob eines schottischen Worts («dour», «verdriesslich»). Am Film «Cloud Atlas» mag er die Szene im schottischen Pub besonders. Doch die Verfilmung floppte.

14:00 Am Ende des langen Gesprächs bittet er, ihm den Zeitungsartikel nicht zu schicken. «Es tut mir nicht gut, über mich zu lesen.»

Erstellt: 04.01.2016, 11:12 Uhr

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