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Jung, freizügig und spitzzüngig

Pornoliteratur verkauft sich reissend. Seit den Shootingstars Charlotte Roche und Sasha Grey sind die eindeutigen Buchtitel niemandem mehr peinlich. Sind wir unverkrampfter geworden?

«Porno ist Teil der Popkultur», sagt Sasha Grey und sie muss es wissen. Die 23-Jährige hat in mehr als 200 Hardcore-Filmen mitgespielt und polemisierte mit ihrer Gratwanderung zwischen gewitzter junger Frau und schamlosem Luder derart, dass sie von der sittsamen amerikanischen Unterhaltungsindustrie für Moderationen und Hollywood-Produktionen eingespannt wurde. Ihre Pornokarriere beendete sie deswegen jedoch nicht. Im Oktober dieses Jahres erscheint ein Bildband mit Nacktaufnahmen und Essays von ihr.

Keine schlüpfrigen Vorlagen, sondern freizügige, auch anrüchige und durchaus künstlerische Bilder, für die sich niemand schämen muss. Weder die Protagonistin noch die Käufer. Die junge Frau sieht ihre Fotos eher als dokumentarisches Zeitporträt denn als reine Erotik.

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