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Karls kühnes Vermächtnis

Der Berner Autor Paul Lascaux lässt seinen Ermittler in «Burgunderblut» tief ins späte Mittelalter abtauchen.

Er hat in diesem Jahr bereits einen etwas faden Auftritt absolviert, in Murten beim Freilichtspektakel «1476» auf dem einstigen Schlachtfeld. Der elegante, weltmännische Burgunderherzog Karl der Kühne (1433–1477) versuchte mit Heiratspolitik die Königskrone zu erlangen, scheiterte jedoch an seinem Ehrgeiz und an der militärischen Entschlossenheit der Berner. Über ein halbes Jahrtausend nach seinem Tod auf dem Schlachtfeld wird Karl der Kühne wieder zum Gejagten.

Der Berner Privatdetektiv Heinrich Müller von der Detektei Müller & Himmel, ein ehemaliger Polizist von «mittelmässiger Zufriedenheit», der auch die Bar Schwarzer Kater betreibt und das Katzenpaar Baron Biber und Ma­thilda zur erweiterten Familie zählt, lässt sich eigentlich gerade etwas treiben, als er zufällig in der Zeitung von einem Toten liest, der auf einem Streckbett im Schloss Grandson gefunden wurde: «Ging es um eine autoerotische Strangulation? Oder war es das Werk von Folter und ­Demütigung?»

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