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Korrekturen an Franzens «Freiheit»

Der US-Literat Jonathan Franzen, Autor des Bestsellers «Die Korrekturen», muss Zehntausende Exemplare seines neuen Romans «Freiheit» aus dem Handel zurückziehen – wegen Rechtschreibfehlern.

Der US-Schriftsteller Jonathan Franzen, Autor des Bestsellers «Die Korrekturen», kämpft derzeit mit realen Berichtigungen: Zehntausende in Grossbritannien erschienene Ausgaben seines neuesten Buches «Freedom» («Freiheit») enthalten nach Angaben seines Verlags Rechtschreibfehler und wurden zurückgerufen.

Betroffen seien 80'000 Bücher, von denen rund 8000 bereits verkauft seien, erklärte der Verlag Harper Collins am Samstag. Sie enthielten demnach Dutzende Fehler bei der Zeichensetzung und der Rechtschreibung. Allerdings seien nicht mangelnde orthographische Fähigkeiten des Autors für die Fehler verantwortlich, versichert der Verlag. «Es war ein Fehler des Schriftsetzers», sagte ein Verlagssprecher. Dieser habe nicht die endgültige Druckversion des Buches benutzt.

Wer eines der «falschen» Exemplare habe, könne dies umtauschen, erklärte das Verlagshaus. Die neueste Ausgabe mit allen Berichtigungen soll demnach in der kommenden Woche auf den britischen Büchermarkt kommen. Franzen selbst habe «akzeptiert, dass so etwas passieren kann», sagte der Verlagssprecher. Dem 51-jährigen sozialkritischen Schriftsteller gelang mit «Die Korrekturen» der Durchbruch. Ebenso wie in seinem neuesten Buch «Freiheit» zeichnet er darin das Porträt einer zerrütteten US-Familie.

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