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Kunst als Trennungstherapie

Die deutsche Autorin und Wahl-Bündnerin Angelika Overath erzählt in ihrem neuen Roman von Bildern, die zu sprechen beginnen.

In Angelika Overaths «Sie dreht sich um» reist der Leser mit der Protagonistin von Bild zu Bild: Ausschnitt des Buchcovers. Foto: PD
In Angelika Overaths «Sie dreht sich um» reist der Leser mit der Protagonistin von Bild zu Bild: Ausschnitt des Buchcovers. Foto: PD

Wenn sie ein Bild anschaut, schaut das Bild zurück. In der NZZ veröffentlicht Angelika Overath immer wieder Bild­beschreibungen, die die Werke zum Leben erwecken und aus der Augenkunst Geschichtenkunst machen. Auch die Beschreibung von Paul Gauguins Gemälde «Jakobs Kampf mit dem Engel oder Vision nach der Predigt», mit der Overath in ihren neuen Roman «Sie dreht sich um» einsteigt, erschien dort im Herbst 2013. Aber jetzt schiebt die 1957 in Karlsruhe geborene Schriftstellerin zwischen die Passagen ihrer Gauguin-Beschreibung Erinnerungsschnipsel aus einer scheintoten Beziehung – aus der Sicht ­ihrer Heldin.

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