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Links, aber undogmatisch

Vor 80 Jahren begründete der deutsche Philosoph Max Horkheimer als Frankfurter Institutsdirektor die Kritische Theorie. Ein Buch zeichnet deren Geschichte nach.

Res Strehle
Der Philosoph ganz entspannt: Max und Maidon Horkheimer in Deckstühlen bei der Überfahrt nach New York (1934).
Der Philosoph ganz entspannt: Max und Maidon Horkheimer in Deckstühlen bei der Überfahrt nach New York (1934).
Foto: Nachlass Horkheimer

Neben dem dreissigsten Jahrestag der Zürcher Bewegung wäre dieses Jahr noch ein anderes Jubiläum zu feiern: Vor achtzig Jahren übernahm der Philosoph Max Horkheimer die Leitung des Frankfurter Instituts für Sozialforschung. Seiner Amtszeit verdankt die deutsche Geistesgeschichte wichtige Debatten: Jene, was soziale Gerechtigkeit ist, was Aufklärung im Kern wirklich bedeutet, ob man empirischer Erfahrung trauen kann und ob ein Zusammenleben ohne Herrschaft mehr ist als Utopie. Bis heute wirkt die Theorie nach. Das Werk eines Jürgen Habermas beispielsweise wäre ohne diese Tradition undenkbar, und es gibt ermutigende Anzeichen, dass sich auch eine junge Generation von Sozialforschern neu darauf bezieht.

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