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Lost in Transnation

In Amerika und England ist Taiye Selasi schon ein Star. Nächste Woche kommt sie mit ihrem schönen Roman «Diese Dinge geschehen nicht einfach so» nach Zürich.

Simone Meier

Und plötzlich ist eine Neue da. Mit einem Roman, einer Präsenz, einem Selbstbewusstsein und – man darf es sagen, es ist offensichtlich, und ja, man müsste das auch bei einem Mann feststellen, wenn es denn einmal so sichtbar wäre – einer Schönheit. Die Neue heisst also Taiye Selasi. Ihr englischer Verlag sagt, sie sei «die neue Zadie Smith». Weil sie schwarz ist und schön und einen grossen Migrationsroman geschrieben hat. Weil diese drei Dinge für alle offensichtlich sind.

Geworben wird damit, dass Taiye Selasis Mentorin keine andere als Toni Morrison ist, die afroamerikanische Literaturnobelpreisträgerin. Und dass auch Salman Rushdie begeistert sei von Taiye Selasis Romandebüt «Diese Dinge geschehen nicht einfach so» («Ghana Must Go»).

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