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Mann und Frau ticken gar nicht so verschieden

Von wegen Frauen seien von der Venus und Männer vom Mars – drei neue Bücher zeigen auf, wie die Hirnforschung auf dünner wissenschaftlicher Grundlage die traditionellen Rollenbilder zementiert hat.

Was unterscheidet die Geschlechter? Adam und Eva, wie der Maler Albrecht Duerer sie sich vorstellte.
Was unterscheidet die Geschlechter? Adam und Eva, wie der Maler Albrecht Duerer sie sich vorstellte.
Keystone

All die Bücher, die in den vergangenen Jahren zum Thema Geschlechterunterschied auf den Markt geworfen wurden und sich grösster Beliebtheit erfreuten, hatten vor allem eines zur Folge: Dass sich die Männer auf die Schulter klopfen durften. All ihre Verhaltensweisen, von Frauen mitunter als kindisch oder dumpf kritisiert, hatten einen Grund, und zwar einen, der sehr seriös und gewichtig klang: das männliche Gehirn. Und weil dieses nun mal so ist, wie es ist, sind die Männer ihrer Natur beziehungsweise ihrem Testosteron sozusagen hilflos ausgeliefert.

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