Zum Hauptinhalt springen

«Moralisieren wurde Mainstream»

Wieso lesen wir? «Wir wollen mehr als ein Leben leben», meint der Schriftsteller Bernhard Schlink. Foto: Gaby Gerster (Laif)

In Ihrem neuen Roman vertritt die Hauptfigur Olga die Meinung, dass die Deutschen zu gross dächten und handelten. Das sei das Verhängnis Deutschlands. Teilen Sie die These?

Welchen?

Worin liegen die Gründe für diese Übersteigerung?

Hat die BRD der Grossmannssucht ein Ende gesetzt?

Woher kommt das?

Die 68er wollten ja die ganze Welt retten, nicht nur die Universitäten. Hat sich das Denken im grossen Stil vielleicht doch fortgesetzt?

«Das wirklich Grosse ist das Nichts.»

Olga verliert ihren Geliebten und ihren Sohn an die Grossmannssucht.

War es für Sie schwierig, sich in die Rolle Olgas zu versetzen?

Ist Olga eine reale Person?

Schauen Sie sich die Orte an, über die Sie schreiben?

Beeinflussen solche Recherchen Ihr Schreiben?

Was bedeutet Ihnen Schreiben?

Eine Flucht aus dem banalen Alltag?

Worin besteht der Unterschied?