Zum Hauptinhalt springen

Muskat statt Ketchup

Stefan Maiwald war kein Gourmet. Doch dann liess er sich von grossen Köchen erklären, was gehobene Küche ausmacht. Jetzt ist sein Buch darüber erschienen.

Auch wer aufgeschäumte Erbsencremesuppe mit bretonischem Hummer und Haselnussöl zubereitet, hat einmal klein angefangen. Oder? Schliesslich wird man zum begnadeten Hobbykoch nicht einfach so geboren. Und genau für Leute, die jetzt gerade auf dem Sprung sind, sich von profaner Kost wie Nudeln mit Pestosauce aus dem Glas zu verabschieden, hat Stefan Maiwald ein Buch geschrieben.

«Spitzenkoch in sieben Tagen» heisst die unterhaltsame Lektüre. Dieser Titel ist auch gleich die grösste Schwäche des fast 200-seitigen Sachbuchs. Die Leserschaft wird nämlich nicht etwa, wie suggeriert wird, zur Zeugin davon, wie Maiwald in einer Spitzenküche unterkommt und dort eine siebentägige Lehre absolviert – die Recherchen zum Buch dauerten offensichtlich einiges länger. Viel wichtiger war das Ziel des Autors, wie er es in seinem Vorwort viel treffender ausführt, «das Wissen der Besten abzuschöpfen».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.