Zum Hauptinhalt springen

«Nazis raus!» – Tumult an der Buchmesse

Eine Veranstaltung der Neuen Rechten an der Buchmesse Frankfurt ist eskaliert.

Die Buchmesse in Frankfurt wurde am Samstag zum Schauplatz von Rangeleien. Foto: Frank Rumpenhorst (DPA/Keystone)
Die Buchmesse in Frankfurt wurde am Samstag zum Schauplatz von Rangeleien. Foto: Frank Rumpenhorst (DPA/Keystone)

An der Frankfurter Buchmesse hatte der Antaios-Verlag eine Bühne für drei Lesungen gebucht. Zwei konnten stattfinden, die dritte nicht mehr, und vielleicht schreiben diejenigen, die diese letzte Veranstaltung verhindert haben, sich das jetzt auf ihre Fahnen. Dann haben sie aber irgendetwas nicht verstanden. Sicher ist nämlich, dass die Veranstaltung in Sachen Aufmerksamkeitsökonomie durch diesen Eklat ein voller Erfolg für Antaios war, schliesslich steht hier jetzt schon zum zweiten Mal der Name des ja eigentlich recht kleinen neurechten Verlags. Der gehört dem Ehepaar Götz Kubitschek und Ellen Kositza, und die Veranstaltung war in Sachen Selbstbildbestätigung ein voller Erfolg: Björn Höcke, Martin Lichtmesz, Götz Kubitschek, Caroline Sommerfeld, Martin Sellner, da sass die Crème de la Crème des neudeutschen Opferkultes. Und dann kamen die anderen und machten sie – zu Opfern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.