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Phantomschmerz in den Bergen

Auf der Flucht vor dem Trauma in den Schweizer Kurort: Ein Roman von Robert Edric versammelt Kriegsversehrte in gesunder Höhenluft.

Robert Edric enthüllt die Narben und offenen Wunden der Kriegsversehrten subtil, behutsam und langsam – und strapaziert damit leider auch die Geduld der Leser. Foto: PD
Robert Edric enthüllt die Narben und offenen Wunden der Kriegsversehrten subtil, behutsam und langsam – und strapaziert damit leider auch die Geduld der Leser. Foto: PD

Während in der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur der Erste Weltkrieg kaum noch ein Thema ist, beschäftigen sich angelsächsische Autoren wie Pat Barker oder Sebastian Barry immer noch und immer wieder hingebungsvoll mit dem «Grossen Krieg» und seinen Folgen. Robert Edric (ein Pseudonym von Gary Edric Armitage) nähert sich in seinem 1997 erschienenen, jetzt übersetzten Roman «In Desolate Heavens» den Schrecken dieses Kriegs auf einem Umweg über die Schweiz an.

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