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Pussy Riot bewegen ungewollt den Buchmarkt

Russische Internetportale bieten die neue Dokumentation «Pussy Riot. Die wahre Geschichte» an – ohne Zustimmung der Musikerinnen.

dj
Haben angeblich ein Buch geschrieben: Pussy Riot.
Haben angeblich ein Buch geschrieben: Pussy Riot.
Keystone

Autorin Vera Kitschanowa habe dazu nach dem Punkgebet der Gruppe gegen Kremlchef Wladimir Putin in einer Kirche Interviews geführt, sagte ein Branchensprecher der Agentur Interfax. In Deutschland erschienen ist zudem «Pussy Riot! Ein Punk-Gebet für Freiheit». Es handele sich nicht um eine Übersetzung des russischen Buchs «Pussy Riot. Was war das?», teilte der Verlag mit.

Das angeblich von der Punkband geschriebene Buch «Pussy Riot. Schto eto bilo?» (Was war das?) war ohne Zustimmung der Musikerinnen veröffentlicht worden, wie der Moskauer Verlag Algoritm eingeräumt hatte.

Nadeschda Tolokonnikowa sowie die ebenfalls inhaftierte Maria Aljochina und die zu einer Bewährungsstrafe verurteilte Jekaterina Samuzewitsch waren wegen Rowdytums aus religiösem Hass schuldig gesprochen worden. Am Donnerstag hatte ein Gericht Videoclips der Band als extremistisch eingestuft und damit verboten.

(SDA)

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