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Queen of Darkness

«Lolita» einmal anders: Mit dem Roman «Das Ende der Unschuld» ist die amerikanische Autorin Megan Abbott endlich auf Deutsch zu entdecken.

Seit der Kindheit von der Kultur des Dunklen fasziniert: Megan Abbott. Foto: Philippe Matsas (Opale)
Seit der Kindheit von der Kultur des Dunklen fasziniert: Megan Abbott. Foto: Philippe Matsas (Opale)

In ihren letzten Tagen an der Uni wusste Megan Abbott aus Detroit, dass sie nur eines wirklich wollte: Romane schreiben, die in den Lesern nachbrennen wie Whisky in der Kehle. Schon seit ihrer Kindheit hatte sie sich dem «appeal of noir» hingegeben, wie sie es ausdrückt, der Faszination der Kultur des Dunklen also, genauer dem Film noir und den Romanen, die dazugehörten. Einer coolen, durchgestylten Welt aus Dandy-Gangstern, schönen Femmes fatales, Spielhöllen und dem ganzen Dreck des Tötens. Einer Welt auch, die auf ewig im Amerika um 1950 festgeschrieben ist. Und die ganz sicher keine typische Mädchenwelt ist. Aber Megan Abbott war davon besessen.

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