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Romy-Schneider-Roman mit geschwärzten Passagen

«Ende einer Nacht» kommt auf der Frankfurter Buchmesse mit schwarzen Balken daher. Grund: Schneiders Mutter wird im Buch eine Freundschaft zu Adolf Hitler unterstellt.

Leinwanddebüt mit 15: Götz George und Romy Schneider 1953 in «Wenn der weisse Flieder wieder blüht».
Leinwanddebüt mit 15: Götz George und Romy Schneider 1953 in «Wenn der weisse Flieder wieder blüht».
Keystone
Die junge Romy Schneider 1958 als Manuela im Film «Mädchen in Uniform».
Die junge Romy Schneider 1958 als Manuela im Film «Mädchen in Uniform».
Keystone
Warner Bros plant derzeit eine Kinoverfilmung ihres Lebens unter dem Titel «Eine Frau wie Romy». Die Dreharbeiten beginnen im Frühling 2009.
Warner Bros plant derzeit eine Kinoverfilmung ihres Lebens unter dem Titel «Eine Frau wie Romy». Die Dreharbeiten beginnen im Frühling 2009.
Keystone
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Das Landgericht Frankfurt habe die Verbreitung der ursprünglichen Fassung des Buchs, in dem es um die letzten Stunden der 1982 verstorbenen Schauspielerin geht, per einstweiliger Verfügung untersagt.

Gegenstand der vom Gericht beanstandeten Stellen sind laut Verlag sieben Passagen, in denen eine persönliche Nähe von Romy Schneiders Mutter Magda zu Adolf Hitler und zum Nazi-Regime beschrieben wird. Insgesamt gehe es um 152 Wörter.

Hitlers Einladungen

Die Verfügung gegen das Anfang September erschienene Buch habe der frühere Mann der 1996 verstorbenen Magda Schneider erwirkt, berichtete der Münchner Verlag am Dienstag weiter.

In einer dem Antrag beiliegenden eidesstattlichen Erklärung einer einstigen Freundin Magda Schneiders werde festgestellt, dass diese in Einladungen Hitlers auf dessen Wohnsitz am Obersalzberg erst «nach der 5. oder 6. Aufforderung» eingewilligt habe.

Blumenbar hat nach den Worten seines Programmchefs Wolfgang Farkas noch nicht entschieden, ob gegen den Gerichtsbeschluss Einsprache erhoben werde.

SDA/phz

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