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«Schlimmer als Heroin»

Journalist Daniel Schreiber war abhängig von Bier und Wein, wurde nüchtern, studierte seine Sucht und schrieb ein Buch als Warnung. Ein Gespräch über Alkohol.

«Dem Exzess wird Verständnis entgegengebracht»: Botellón auf der Zürcher Blatterwiese. (29. August 2008)
«Dem Exzess wird Verständnis entgegengebracht»: Botellón auf der Zürcher Blatterwiese. (29. August 2008)
Keystone
Ursprungsort des traditionellen Betrinkens: Der Trainer des FC Bayern München, Pep Guardiola, mit seiner Frau Cristina am diesjährigen Oktoberfest. (5. Oktober 2014)
Ursprungsort des traditionellen Betrinkens: Der Trainer des FC Bayern München, Pep Guardiola, mit seiner Frau Cristina am diesjährigen Oktoberfest. (5. Oktober 2014)
Keystone
Täglich Wodka: Der  Fussballer Uli Borowka (rechts) gehört zu Deutschlands bekanntesten Alkoholikern. (21. Juni 1988)
Täglich Wodka: Der Fussballer Uli Borowka (rechts) gehört zu Deutschlands bekanntesten Alkoholikern. (21. Juni 1988)
Keystone
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Herr Schreiber, auch in der Schweiz beginnen nun die Oktoberfeste. Würden Sies als Ex-Alkoholiker am liebsten verbieten? Aber nein, warum sollte man solche Feste verbieten? Leute haben schon immer getrunken und werden es auch immer tun. In meinem Buch halte ich nur fest, dass ein gewisser Prozentsatz der Menschen davon krank wird – ich eingeschlossen. Und dieser Prozentsatz ist nicht gering. Die deutsche Bundesgesundheitszentrale geht davon aus, dass 27 Prozent von uns an der Schwelle zur Abhängigkeit stehen. Davor verschliessen wir die Augen.

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