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Sie findet eine ganz neue Sprache für das Elend

NoViolet Bulawayos Roman «Wir brauchen neue Namen» beschreibt die Kindheit im Slum als eine Art Paradies.

In den USA enthusiastisch gefeiert: NoViolet Bulawayos Roman wurde 2013 für den Booker Prize nominiert. Foto: Reuters
In den USA enthusiastisch gefeiert: NoViolet Bulawayos Roman wurde 2013 für den Booker Prize nominiert. Foto: Reuters

Als Elizabeth Zandile Tshele mit 18 Jahren aus ihrer Heimatstadt Bulawayo in Zimbabwe nach Amerika kam, hiess sie für ihre Freunde nur noch Elizabeth. Als sie dann mit 30 in ihrem Debütroman ihre Kindheit in den Slums beschrieb, brauchte sie andere, neue Namen: Ihr literarisches Alter Ego nannte sie Darling, sich selbst NoViolet Bulawayo. No heisst in ihrer Muttersprache «mit», Violet war der Name ihrer Mutter. NoViolet Bulawayo ist kein Künstlername, sondern ein Programm: «Mit Mutter zu Hause».

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