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Sie kämpfen für die Tiere – mit Recht und Gesetz, nicht mit Tränen und Aktionen

Nicht alle Tierschützer sind Fanatiker. Die Stiftung Tier im Recht kämpft auf juristischer Ebene – und ist damit äusserst erfolgreich.

Sie machen nicht mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam. Sie dringen weder nachts in Mastbetriebe ein und lassen Kaninchen frei, noch demonstrieren sie vor dem Circus Knie oder dem Circus Royal, weil die immer noch Elefanten oder Tiger in der Manege vorführen. Und sie posieren erst recht nicht nackt aus Protest gegen Pelz. Sie arbeiten vielmehr im Hintergrund: Die Tierschutzorganisation Tier im Recht (TIR) setzt auf den Buchstaben des Gesetzes. Ihr Ansatz ist bestechend einfach: Wo es keinen verbindlichen Paragrafen gibt, kann nicht konsequent gegen Missstände vorgegangen, können Tierquälereien nicht geahndet werden und bleiben die Anstrengungen dagegen blosse Lippenbekenntnisse. Deshalb muss Tierschutz, wenn er greifen soll, über ein rechtliches Fundament verfügen.

Mehr als bloss Mitleid

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