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So plausibel, dass es einen schaudert

Nach dem «Wolkenatlas» erneut ein grosser Wurf des Briten David Mitchell: Morgen erscheint «Die Knochenuhren», der wie sein Welterfolgsbuch sechs Romane in einem vereint.

Faszinierender Alleskönner: Der englische Autor David Mitchell. Foto: Ulf Andersen (Getty Images)
Faszinierender Alleskönner: Der englische Autor David Mitchell. Foto: Ulf Andersen (Getty Images)

Der Roman als Form kann und darf alles – aber nur wenige Autoren können all das, was sie dürfen. Zu diesen gehört der Brite David Mitchell, einer der Grossen der Gegenwartsliteratur. Er wechselt nicht nur mit jedem Buch Ton, Genre, Zeit – vom schrillen postmodernen «Number 9 Dream» über die wunderbar sensible Jugendgeschichte «13 Monate» bis zum letzten, einem Tausendseiter über Kulturkonflikte im Japan des 19. Jahrhunderts. Manchmal packt er die Vielfalt auch in einen einzigen Roman. So geschehen in seinem berühmtesten, dem «Wolkenatlas» (aufwendig verfilmt von den Geschwistern Wachowski), und so wieder im neuen, den «Knochenuhren» (zur Leseprobe).

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