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Soll man für den Atheisten beten?

Christopher Hitchens, der Bestsellerautor, der Gott entschieden verneint, ist todkrank. Das beschäftigt auch Gläubige aller Schattierungen, die sich wegen unterschiedlicher Ansichten in den Haaren liegen.

Sacha Verna, New York

Wie reagiert ein todkranker Atheist, wenn für ihn gebetet wird? Gelassen: «Falls ihr euch dann besser fühlt, habt ihr meinen Segen», hat Christopher Hitchens in einem Interview mit CNN erklärt. Spätestens seit seinem Bestseller «Der Herr ist kein Hirte: Wie Religion die Welt vergiftet» («God Is Not Great: How Religion Poisons Everything» im englischen Original) ist der 61-jährige Autor der prominenteste Gottverneiner der anglofonen Welt. Vor kurzem wurde bei ihm Speiseröhrenkrebs in fortgeschrittenem Stadium festgestellt. Das teilte Hitchens in knappen Worten auf seinem populären Blog für das Magazin «Vanity Fair» mit. Die Lesetournee für seine eben erschienen Memoiren «Hitch 22» musste er abbrechen, um sich einer Chemotherapie zu unterziehen.

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