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Standesgemäss unverfroren

Das deutsche Feuilleton liebt die junge adlige Autorin Ronja von Rönne.

Der Name klingt nach einer Kinderbuchfigur von Astrid Lindgren. Oder ist es ein Künstlername? Aber Ronja Larissa von Rönne ist nicht die Räubertochter oder Pippi Langstrumpf des Feuilletons, sondern eine 23-jährige Autorin, die laut Spiegel «ganz Berlin-Mitte verrückt macht». Anders ausgedrückt: Vor allem männliche Teile des Literaturbetriebs kümmern sich aufopfernd ritterlich um die attraktive junge Frau aus altem Adel. «Spiegel»-Autor Georg Diez streckte vor dem «Schmollmundfatalismus» der Literaturlolita vollends die Waffen: «Sie kann sehr unausgeschlafen aussehen und mit einem Klick ihrer Augen auf Betörung schalten, sie ist schnell, charmant und möglicherweise auch manipulativ, es ist ein Spiel.»

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