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Verliebt in den «Kinogeher»

Walker Percy ist der geistige Vater von Jack, einem entrückten Romanhelden, der auf Frauen ungeheuer anziehend wirkt. Weil er über Zartsinn verfügt. Und obwohl er besitzergreifend ist.

Er gilt als wichtigster Südstaaten-Autor seit William Faulkner: Walker Percy 1980 in seiner Heimat Louisiana. Foto: Evelyn Hofer (Getty)
Er gilt als wichtigster Südstaaten-Autor seit William Faulkner: Walker Percy 1980 in seiner Heimat Louisiana. Foto: Evelyn Hofer (Getty)

Gibt es das? Kann es so etwas geben? Einen erstklassigen Roman in moderner Zeit, der vom Gutsein handelt und gut ausgeht, von keinem Zuckerwölkchen Kitsch überstäubt, ja, nicht einmal vom Kitsch ein klein wenig behaucht? Einen Roman, in dem keine einzige bösartige Figur auf den Plan tritt, um den Helden bei seinen Umtrieben zu stören?

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