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Was die Wehrmacht Frauen antat

Rotarmisten haben bei Kriegsende in Deutschland massenhaft Frauen vergewaltigt. Doch die sexuellen Verbrechen der Wehrmacht wurden bis jetzt verschwiegen. Eine Historikerin hat sie nun erforscht.

Die eine Seite: Russen bedrängen blonde Deutsche (Szene aus «Anonyma» mit Nina Hoss). Doch auch deutsche Soldaten übten sexuelle Gewalt aus.
Die eine Seite: Russen bedrängen blonde Deutsche (Szene aus «Anonyma» mit Nina Hoss). Doch auch deutsche Soldaten übten sexuelle Gewalt aus.
Jürgen Olczyk (ZDF)

Eins wussten die Deutschen schon bald nach Kriegsende. Sie waren nicht nur Täter, sondern auch Opfer: des «Bombenterrors der Alliierten», der «Vertreibung aus dem Osten», der Sowjets, «die unsere Frauen vergewaltigten». Sie schwiegen durchaus nicht schamvoll angesichts eigener Untaten, wie bis heute gern behauptet wird. Besonders was Rotarmisten 1945 und danach deutschen Frauen angetan haben, hat zum sich jährenden Kriegsende am 8. Mai Konjunktur: Der «Spiegel» lässt alte Damen zu Wort kommen, und das Fernsehen inszeniert das Thema.

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