Zum Hauptinhalt springen

«Was hilft, ist Wandern»

Max Frisch war ein begeisterter Wanderer und Alpinist. Reportagen über Gipfeltouren und detaillierte Bergepisoden in seinen Romanen laden zum Nachsteigen ein.

Max Frisch 1929 auf einer Bergtour in der Gegend von St-Luc im Wallis. (Foto: Max-Frisch-Archiv, Zürich)
Max Frisch 1929 auf einer Bergtour in der Gegend von St-Luc im Wallis. (Foto: Max-Frisch-Archiv, Zürich)

Der junge Mann hat Grosses vor. Vom Glarnerland aus will er in sechs Tagen über die Alpen nach Locarno wandern. Er ist allein unterwegs, trägt ein Zelt mit sich. Kurz nach dem Start, am Fuss des Tödi, dann das Missgeschick: Der Wanderer fällt in einen Bach, ist bis zur Hüfte nass und muss eine kalte Nacht auf 2000 Meter Höhe verbringen. Max Frisch heisst der 26-Jährige, der in Wandervogel-Manier nach Süden zieht. Über seinen Gewaltmarsch berichtet er am 13. August 1937 in der NZZ.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.