Zum Hauptinhalt springen

Was von Frisch und Dürrenmatt bleibt

Frisch und Dürrenmatt werden auch im Jahr ihrer runden Geburtstage als nationales Duo behandelt. Obwohl ihre anfängliche Freundschaft bald zerbrach.

Partner und Antipoden: Die beiden nationalen Grossschriftsteller Max Frisch (links) und Friedrich Dürrenmatt 1963 in der Zürcher «Kronenhalle» beim Gespräch über die Proben an einem Dürrenmatt-Stück.
Partner und Antipoden: Die beiden nationalen Grossschriftsteller Max Frisch (links) und Friedrich Dürrenmatt 1963 in der Zürcher «Kronenhalle» beim Gespräch über die Proben an einem Dürrenmatt-Stück.
ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv

«Es ist Zeit, Frisch und Dürrenmatt aus dem gemeinsamen Ehrengrab zu exhumieren», findet der Publizist und Dürrenmatt-Biograf Peter Rüedi im 1998 von ihm publizierten Briefwechsel der zwei Autoren. Rüedi spricht von einem «Paarzwang», dem die zwei Giganten der modernen Schweizer Literatur kaum entkommen seien. Noch heute wird der eine in einem Atemzug mit dem anderen genannt. Es gibt in der Tat Gemeinsamkeiten. Beide wurden als Theaterautoren weltberühmt. Beide waren Schweiz-Kritiker, wenn auch Frisch als Staatsfeind und Dürrenmatt eher als Hofnarr galt. Sie sind beide innerhalb weniger Monate gestorben. Und über den Tod hinaus verbinde sie «das Los der Beisetzung auf dem Friedhof der Schulbuchautoren», schreibt Rüedi.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.