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«Was wäre, wenn aus privilegierten Europäern Flüchtlinge würden?»

Die Dänin Janne Teller schreibt Jugendbücher von einer Brisanz, die auch Erwachsene aufrüttelt.

Ihr erster Jugendroman «Nichts» handelte vom Sinn des Lebens. In «Krieg» geht es um einen 14-jährigen Flüchtling. Sind das Themen für Jugendliche?

Ja, Jugendliche spielen stundenlang Videospiele und vergnügen sich mit seichter Unterhaltung. Das liegt aber auch daran, dass wir ihnen als Gesellschaft nichts Tieferes bieten. Jugendliche wollen verstehen, was um sie herum passiert. Doch was man ihnen im Fernsehen präsentiert, ist oft reine Meinungsmache. Sie verlangen nach besseren Antworten auf ihre Fragen und wissen nicht, wo sie sie finden können. Mit «Nichts» habe ich das Buch geschrieben, das ich als Teenager selber gerne gelesen hätte. Das gilt auch für «Krieg».

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