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«Wir kommen – egal, ob ihr uns mögt»

Autor Inan Türkmen beschreibt in einem neuen Buch den wachsenden Einfluss der Türken auf Westeuropa – und hält uns zugleich einen Spiegel vor. Das Feuilleton jubelt über den Anti-Sarrazin.

Popstar der Multikulti-Gesellschaft: Inan Türkmen provoziert mit Thesen zur Zukunft Europas.
Popstar der Multikulti-Gesellschaft: Inan Türkmen provoziert mit Thesen zur Zukunft Europas.

Er könnte der Vorzeigeschwiegersohn sein: Schön, smart, Betriebswirtschaftsstudent mit wahrscheinlich rosigen Zukunftsperspektiven. Aber Inan Türkmen will nicht gut ankommen. Er will sagen, was Sache ist. Und er will dem behäbigen Westeuropa den Spiegel vorhalten. «Wir sind jünger, hungriger, zahlenmässig überlegen. Wir kommen und ihr könnt uns nicht aufhalten», schreibt der türkischstämmige Österreicher in seinem neuen Buch «Wir kommen». «Egal, ob ihr uns mögt oder nicht, egal, ob ihr uns integriert oder nicht.» Damit hat der 24-Jährige in Österreich und Deutschland eine neue Debatte lanciert. Die Türken würden in den kommenden Jahrzehnten markant an Einfluss gewinnen, so seine These. Ohne Türken werde Österreich schrumpfen und während ein junger Staat wie die Türkei Technologiezentren baue, investiere ein alter, wie Österreich, in Geriatriezentren.

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