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Zu Gast an Britanniens unendlicher Dinnerparty

«Ein Tanz zur Musik der Zeit»: Das zwölfbändige Romanwerk von Anthony Powell erscheint endlich vollständig auf Deutsch.

Mit altenglischem Charme: Anthony Powell in seinem Haus, 1983. Foto: J. Player (Dukas)
Mit altenglischem Charme: Anthony Powell in seinem Haus, 1983. Foto: J. Player (Dukas)

Anthony Powell? Literaturfreunden, auch sehr belesenen, sagt der Name nichts. Anders in England. Dort ist der Autor zahlreicher Romane, Essaybände, Memoiren und Tagebücher, dessen Leben sich nahezu über das ganze vergangene Jahrhundert erstreckte (1905–2000), ein Teil des Kanons. Sein zwölfbändiger Romanzyklus «A Dance to the Music of Time» ist im Leserbewusstsein präsent, auch durch Radio- und Fernseh­adaptionen. Sein Rang ist allerdings umstritten; die einen halten «Dance» für das bedeutendste Werk englischer Sprache nach «Ulysses» und den Autor für den englischen Proust; die anderen meinen, dem Umfang stehe keine entsprechende Substanz gegenüber.

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