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Zürcher Kleinverlag im Glück

Vor zehn Jahren gründete Sabine Dörlemann ihren Verlag. Mit Jens Steiner und Alice Munro hat sie aktuell zwei Preisträger im Programm – und druckt nach.

Behutsame Vergrösserung: Verlegerin Sabine Dörlemann.
Behutsame Vergrösserung: Verlegerin Sabine Dörlemann.
Barbara Dietl
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Die Verlagsetage liegt im vierten Stock, einen Aufzug hat das Haus an der Forchstrasse nicht. Ein kostenloses Fitnessprogramm für die Mitarbeiter – und die Besucher, die kürzlich, beim «Tag der offenen Tür» im Rahmen von «Zürich liest», die Verlagsräume besichtigten. In jedem liegen oder stehen die eigenen Titel, in zehn Jahren ist da einiges zusammengekommen. Der erfolgreichste, mit 35'000 Exemplaren, ist immer noch der allererste: «Ein unbekannter Freund», zwei Erzählungen des russischen Nobelpreisträgers Iwan Bunin, von Swetlana Geier, der «Patin» des Verlags, als Starthilfe unentgeltlich übersetzt. Elke Heidenreich lobte das Bändchen in ihrer damaligen «Lesen»-TV-Show überschwänglich; damit war der Verlag im Feuilleton und den Buchhandlungen gelandet.

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