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«Wenn das so weitergeht, dann verwahrlost die Ostschweiz»

Satiriker Gabriel Vetter stellt sich den grossen Fragen – und liefert ebenso grosse Antworten.

«Es ist bequem, einen Autokraten zu kritisieren, der weit weg ist», sagt Gabriel Vetter. Foto: Christian Flierl
«Es ist bequem, einen Autokraten zu kritisieren, der weit weg ist», sagt Gabriel Vetter. Foto: Christian Flierl

Es sind dunkle Zeiten auf der Welt, aber in Ihrem neuen Stand-up-Programm merkt man davon nicht viel: Da ist vieles sehr privat. Ist das Ihre persönliche Flucht?

Wahrscheinlich. Aber ich weiss nicht, ob das damit zu tun hat, dass die Welt wirklich dunkler ist als früher – oder ob es damit zu tun hat, dass ich mich nun das erste Mal mit Stand-up-Comedy versuche. Und dazu gehört nun mal, dass man von sich selbst ­erzählt. Vielleicht kommt da beides zusammen. Aber das Rauschen der Welt ist im Hintergrund ­immer da, auch wenn ich auf der Bühne von ­meinem anderthalbjährigen Sohn spreche.

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