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Das aufgesprengte Idyll

Peter von Matt hat den Schweizer Buchpreis erhalten. Sein Textband «Das Kalb vor der Gotthardpost» ist eine gewiefte Auseinandersetzung mit dem Schweizer Selbstverständnis.

Ein Brückenbauer: Peter von Matt. (Archivbild)
Ein Brückenbauer: Peter von Matt. (Archivbild)
Keystone

Mit Peter von Matts Textband «Das Kalb vor der Gotthardpost» ist dieses Jahr erstmals ein nicht-belletristisches Werk mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet worden. Schon mit dem titelgebenden Aufsatz demonstriert der Germanist seine analytische Brillanz.

Peter von Matt ist ein Brückenbauer, sei es als Nidwaldner in Zürich, sei es als Literaturprofessor im öffentlichen Diskurs. Damit hat er sich zahlreiche Meriten erworben. In seinen Reden und Aufsätzen versteht er es, das Literarische mit dem Politischen, das Bildhafte mit dem Prägnanten zu verbinden. Exakt damit brilliert er auch in seinem jüngsten Essay.

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