Zum Hauptinhalt springen

Das Erbgut der Ikone

«Merets Funken», die Hommage des Kunstmuseums Bern an die Grande Dame des Surrealismus, mixt Meret Oppenheims Werk erfrischend unbekümmert mit Arbeiten junger Künstler.

Zu sehen ist sie in der Ausstellung nicht, die Pelztasse, welche die junge Meret Oppenheim 1933 auf einen Schlag berühmt machte und ihr einen Platz in der Kunstgeschichte sicherte.

Doch der Geist, die Idee des «Déjeuner en fourrure», wie das verführerische Objekt eigentlich heisst – er ist deutlich spürbar in dieser Ausstellung, einer sehr lebendigen Hommage an die grosse Schweizer Surrealistin: Francisco Sierra lässt einen grossen Pelzring wie einen überdimensionierten Lampenschirm von der Decke hängen. Vidya Gastaldon ihrerseits baut eine ganze Kaffeeplausch-Inszenierung auf, mit Tischchen und Stühlen und einem Service, das den Betrachter mit grossen aufgemalten Augen anglotzt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.