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«Das ist Vaginaneid»

Die Autorin Stefanie Sargnagel sieht sich ständig mit männlichem Sexismus konfrontiert. Als Gegenmittel empfiehlt sie eine 90-Prozent-Frauenquote.

Stefanie Sargnagel.
Stefanie Sargnagel.
Georg Hochmuth, Keystone
Die Autorin Stefanie Sargnagel aus Wien. Hier während des 1. Tages des Wettlesens um den Bachmann-Preis im ORF-Theater in Klagenfurt.
Die Autorin Stefanie Sargnagel aus Wien. Hier während des 1. Tages des Wettlesens um den Bachmann-Preis im ORF-Theater in Klagenfurt.
Gert Eggenberger, Keystone
Stefanie Sargnagel (Publikumspreis) an der Preisverleihung im Rahmen der «40. Tage der deutschsprachigen Literatur» neben, Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Sharon Dodua Otoo, Julia Wolf (3sat-Preis) und Dieter Zwicky (Kelag Preis) (v.l.).
Stefanie Sargnagel (Publikumspreis) an der Preisverleihung im Rahmen der «40. Tage der deutschsprachigen Literatur» neben, Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Sharon Dodua Otoo, Julia Wolf (3sat-Preis) und Dieter Zwicky (Kelag Preis) (v.l.).
Gert Eggenberger, Keystone
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Man liebt sie oder man hasst sie. Dazwischen gibt es nichts. Stefanie Sargnagel hat sich mit der Veröffentlichung von drei Büchern und unzähligen Facebook-Posts eine riesige Fangemeinde geschaffen – aber auch viele Feinde. Vor allem einzelne Männer aus dem österreichischen Kulturkreis tun sich schwer mit ihrer Landsfrau mit der roten Baskenmütze. Schriftsteller Thomas Glavinic bezeichnete sie kürzlich als «talentfreie Krawallnudel», der Maler Christian Rosa nannte sie öffentlich «Fettnagel». Doch die Sargnagel wäre nicht die Sargnagel, würde sie sich nicht wehren. Die 30-Jährige schiesst auf ihrem Facebook-Profil und mit ihrer Burschenschaft ­Hysteria heftig gegen Machos und deren Körperideale. Das Gespräch über Sexismus in und um den Kulturbereich wurde schriftlich geführt.

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