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«Das Lustige ist das Einzige, was überlebt»

Kaum ein Komiker hatte so lange Erfolg wie Peach Weber, und doch wurde der Aargauer immer unterschätzt. Mit 65 Jahren geht er statt in Pension auf Tour.

Komiker Peach Weber mit dem Programm «iPeach» bei seinem Auftritt vom 14. März 2018 im Stadtkeller Luzern. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)
Komiker Peach Weber mit dem Programm «iPeach» bei seinem Auftritt vom 14. März 2018 im Stadtkeller Luzern. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Seinen Nachruf in der NZZ würde er nicht lesen wollen. «Die werden auch da noch etwas finden, um mir ans Bein zu seichen», sagt Peach Weber. Eine gute Stunde ist um, das Gespräch im Café des Winterthurer Gewerbemuseums hat weite Bögen genommen. Peach Weber, der Mann, der, wie er selbst sagt, die Stand-up-Comedy vor 40 Jahren als Sit-down-Comedy in die Schweiz gebracht hat, ist ein differenzierter Gesprächspartner. Knapp und scharf in seinen Ausführungen, nie ausladend. Vom Apfelstreuselkuchen auf seinem Teller sind nur noch Krümel übrig. Der Aargauer Bass lässt die leere Kaffeetasse fast vibrieren. Das Gespräch kreist um den Tod.

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