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Solothurner Filmtage weisen Jean-Claude Bastos' Geld zurück

Schweizer Kulturveranstalter und die Uni Zürich haben viel Geld von Jean-Claude Bastos angenommen. Die Solothurner Filmtage aber wollen nichts mit ihm zu tun haben.

Christian Brönnimann, Andreas Tobler
Jean-Claude Bastos will nach eigenen Angaben das «kulturelle Erwachen» vorantreiben. Foto: Anita Baumann
Jean-Claude Bastos will nach eigenen Angaben das «kulturelle Erwachen» vorantreiben. Foto: Anita Baumann

Kürzlich hatte Jean-Claude Bastos einen glamourösen Auftritt: Im schwarzen Anzug und weissen Hemd stand der Schweiz-Angolaner bei der Schlusszeremonie auf der Bühne des Dubai International Film Festival, umringt von Preisträgern und Organisatoren. Beste Imagewerbung für Bastos. Die hat der 50-Jährige auch nötig. Denn seit den Enthüllungen aus den Paradise Papers über seine Geschäfte mit dem Staatsfonds Angolas steht er in der Kritik. Ihm wird vorgeworfen, ungebührlich von der Verwaltung des Fonds zu profitieren, indem er mit dem Staatsgeld eigene Projekte finanziert und zudem jährlich Dutzende Millionen als Gebühren kassiert.

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