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Die Auferstehung

Womöglich ist «Skyfall», der neue James-Bond-Film, der beste überhaupt. Sicher jedenfalls der überraschendste. Die Filmkritik.

Michael Marti

Noch nie ist ein Bond-Film mit so viel Vorschusslorbeeren bedacht worden. Nachdem sich ausgewählte englische Medien das 23. Kinoabenteuer des britischen Lizenzkillers an einer Vorpremiere hatten ansehen dürfen, hiess es gar, bei «Skyfall» handle es sich um den besten Bond-Film überhaupt («Daily Mirror»). Selbst ein so renommierter Titel wie «The Times» schloss sich den Begeisterungsstürmen an: «Skyfall» sei eine «triumphale Rückkehr zum klassischen Bond». Klingt gut.

Stimmt es auch? Der Start von «Skyfall» ist zugegebenermassen originell: James Bond stirbt bereits im Pre-Title. Zuvor jagte 007 einen Gangster, der eine Liste sämtlicher MI6-Undercover-Agenten auf einem Chip um den Hals trägt. Beim Faustkampf der beiden auf dem Dach eines rasend-ratternden Zugs kommt es dann zum Dienstunfall, Bond kippt weg, getroffen von Friendly Fire.

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