Die ganzen Leute gibt es nicht

Wohl aber das ganze Dorf: Martin Ebel erklärt, warum Singular- und Pluralformen unterschiedlich behandelt werden müssen.

Die ganzen Leute und die ganzen Ergebnisse werden zu allen Leuten und allen Ergebnissen – «ganz» ist vor Pluralformen nämlich falsch. Video: Tamedia

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Unser wöchentliches Videoformat «Die kleine Sprachsprechstunde» mit Tagesanzeiger.ch/Newsnet-Literaturredaktor Martin Ebel betrachtet sich ­im weitesten Sinn als Ratgeberkolumne. Ihr Ziel ist es, das Sprachgefühl zu pflegen und gegen sprachlichen Egalismus anzugehen. Ein Bewusstsein zu wecken für so vieles, was man tagtäglich an sprachlichem Unsinn, Geschwurbel, aber auch an subtiler Beeinflussung zugemutet bekommt – oder selbst hervorbringt.

Erstellt: 21.04.2018, 09:47 Uhr

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