Zum Hauptinhalt springen

Die Geschäftsfrau, die ihren Körper einsetzte

Eine Ausstellung im Landesmuseum Liechtenstein zeigt Marilyn Monroe als emanzipierte Erfinderin ihrer eigenen Marke.

Fünf verschiedene Nummern unter dem Namen «Frank Sinatra»: Monroes Telefonbuch aus ihrem Nachlass.
Fünf verschiedene Nummern unter dem Namen «Frank Sinatra»: Monroes Telefonbuch aus ihrem Nachlass.
Ted Stampfer
Eine Geschäftsfrau, die ihren Körper einsetzte: Terminplaner von Marilyn Monroe.
Eine Geschäftsfrau, die ihren Körper einsetzte: Terminplaner von Marilyn Monroe.
Ted Stampfer
Damals hiess sie noch Norma Jeane Dougherty: Der spätere Star am Zuma Beach in Kalifornien 1946.
Damals hiess sie noch Norma Jeane Dougherty: Der spätere Star am Zuma Beach in Kalifornien 1946.
Joseph Jasgur/Ted Stampfer
1 / 8

Diese Ausstellung ist ein begehbarer Kleiderschrank. Und sie ist ein Schrein, in dem die Zeit und der Duft von altem Chanel No. 5 von den Wänden tropft. Diese Ausstellung ist aber auch eine Gruft, die Krypta für eine anwesend Abwesende, denn ihre Stimme säuselt aus dem Off, und im Halbdunkel werfen Filme, Dias, Lichtbilder ihren Körper als Schatten in den Raum. Es sind diese Schatten, und es ist die Lust an der Indiskretion, die Besucher auf dieser Zeitreise vorbei an Filmkostümen, schwerem Samt und leichter Seide fiebrig durch den Raum treibt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.