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Die Groupie-Zwillinge

Gisela Getty und Jutta Winkelmann trafen in den 70er und 80er Jahren Stars wie Mick Jagger oder den jungen Sean Penn– und verewigten sie für ihre Fotosammlung.

Sie führten ein wildes Leben als Groupies. 1949 im deutschen Kassel geboren, besuchen die Zwillinge Gisela und Jutta Schmidt die Kunstschule und gründen ein Filmkollektiv mit. Bald zieht es sie nach Westberlin. An der Seite von Rainer Langhans und Uschi Obermaier werden sie als Teil der Westberliner 68er-Bewegung bekannt.

Als Weltenbummlerinnen unterwegs lernen sie in den folgenden Jahren Stars wie Mick Jagger, Roman Polanski oder Bob Dylan kennen. Immer mit dabei: die Fotokamera.

«Goldener Hippie»

Auch eine ganz besondere Begegnung hielten sie fest. Anfang 1973 lernt Gisela in Italien den jungen amerikanischen Multimillionär John Paul Getty III. kennen. Getty, Enkel des damals reichsten US-Amerikaners, galt als «Goldener Hippie». Seine Entführung im selben Jahr sorgt für Schlagzeilen. Vorübergehend stehen die Schwestern unter Verdacht der Mittäterschaft und werden verhaftet. 1974 heiraten Gisela und Paul. Ihre Ehe sollte nur wenige Jahre dauern.

Geblieben sind die Fotos. Sie sind Zeitzeugen einer schillernden Zeit, die aktuell in einer Ausstellung in Hamburg zu sehen sind.

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